Professur für Architektur und Konstruktion
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HS

Entwurf
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HS
Wohnhochhäuser IN DER STADT

Während die bisherige Entwicklung Hochhäuser vor allem auf grossen Arealen begünstigte, stellt sich heute vermehrt die Frage nach dem langfristig anhaltenden Potential von Hochhäusern bei der Verdichtung der Stadt im Allgemeinen. Welche Zusammenhänge zwischen Leitbildern, Planung und Architektur von Hochhäusern sind entscheidend für das Weiterdenken der Stadt in die Zukunft? Und welchen Beitrag können Hochhäuser heute zu einem städtischen Leben leisten? Wir fragen dabei nicht nach dem Hochhaus als Objekt im Sinn der Moderne, sondern suchen nach einer räumlichen Gestalt, die in die Stadt eingewoben ist. Diese Fragen führen wir weiter auf die Wohnung im Hochhaus. Wie entwickeln wir eine Vorstellung vom Leben im Hochhaus? Und wie äussert sich dies im Entwurf einer Wohnung?

Seminarreise
14
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Seminarwoche Madrid
Madrid

Die moderne Architektur Madrids ist geprägt von den radikal ändernden politischen und gesellschaftlichen Bedingungen Spaniens im 20. Jahrhundert. Der spanische Bürgerkrieg endet 1939 in Madrid mit dem Triumph Francos und hinterlässt eine zerrissene Gesellschaft von Siegern und Verlierern. In diesem Umfeld versucht eine jüngere Architektengeneration ab den 1950er Jahren in einem behutsamen Prozess ein neues Architekturverständnis zu entwickeln. Vielleicht erreichen die Bauten dieser Architekten deshalb für uns diese Ausdruckskraft und Feinheit, die typisch wird für die Madrider Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Schwerpunkt unserer Reise nach Madrid bilden u.a. Bauten von Fisac (Centro de Estudios Hidrograficos), Sàenz de Oiza (Torres Blancas), Torroja (Hipodromo de la Zarzuela) und de la Sota (Gimnasio Maravillas). Weitere Ausflüge nach El Escorial sowie zu Bauten der jüngeren Zeit zeigen uns die Entwicklung der Architektur und des Lebens in Madrid. 

Vorlesung
14
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Vorlesung

FS

Entwurf
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FS
Stadt und Wohnung II

Für unsere Generation stellen sich zwei grundsätzliche Fragen. Die Gegenwart und die Zukunft verlangt von der Architektur und dem Städtebau eine Antwort zum Weiterbauen oder Umbauen bestehender Bebauungsstruk- turen. Dies gilt in Städten wie in Siedlungsgebieten.

In einer Wohnung wird nicht gewohnt sondern gelebt! Haben wir eine Vorstellung vom Leben. Wie äussert sich diese im Raumplan einer Wohnung und in ihrer Erscheinung. Und wie äussert sie sich zum Ort in der Stadt und im Ausdruck des Gebäudes.

Die Semesteraufgabe ist ein Entwurf von einem städtischen Gebäude an einer bestehenden Platzsituation in der Stadt Zürich. Und die genaue Ausarbeitung einer Wohnung.

Seminarreise
14
FS
Villen von Mantua bis Padua

In der Renaissance wird die Villa zum Mittelpunkt einer neuen Landschaftsvorstellung. Unsere Reise geht in den östlichen Teil der Lombardei und ins angrenzende Veneto, wo wir im Umland der Städte Mantua, Padua, Vicenza und Verona Villen von Giovanni Maria Falconetto, Jacopo Sansovino, Michele Sanmicheli, Giulio Romano, Andrea Palladio und Vincenzo Scamozzi besichtigen werden. In der Stadt Mantua werden wir uns den Palazzo Ducale, den Palazzo del Te, die Basilika Sant‘Andrea und die Kirche San Sebastiano anschauen. 

Der Maler Franz Wanner, ein Kenner der italienischen Architektur, Malerei, Bildhauerei und der italienischen Küche, wird uns auf dieser Reise begleiten. 

Vorlesung
14
FS
Konstruktion VI

17.02.14    I
Bekleidung und Surrogat
24.02.14    II
Ornament und Gestaltform der Linie
10.03.14    III
Auskleidung und Szenographie
24.03.14    IV
Arabeske und Phantasie
31.03.14    V
Kartographie der Farben
07.04.14    VI
Farbgänge und Reflexionen
14.04.14    VII
Manierismus und Moderne
28.04.14    VIII
Eklektizismus und Manierismus

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HS

Entwurf
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HS
L’ISOLA DI LEVANZO

Unsere Fragen sind: Wie situiere ich ein Gebäude ausserhalb der städtischen Bebauungsstruktur? Wenn über die Morphologie der Stadt auf Grund der Bebauungsstrukturen präzise Aussagen gemacht werden können, ist dies im Landschaftsraum gleichermassen möglich? Und wie stellt die Idee des Entwurfs das Verhältnis vom Landschaftsraum und der gebauten Raumstruktur dar? Wie ist die Erscheinung von dem Gebäude? Welche elementaren architektonischen Elemente wählen Sie um den Ausdruck und die Gestalt zu schaffen? Mit welchen Materialien wird das Haus gebaut und welche Art von Leben mit welchen Möbeln stellen Sie sich vor? Die Auseinandersetzung mit Werken aus der bildenden Kunst und dem Kunsthandwerk und deren Einbeziehung in den Entwurf sind ein wichtiger Teil der Arbeit. Es handelt sich um ein Gebäude mit fünf Betten.  

(vollständiger Text: siehe Plakat)

Seminarreise
13
HS
L’Isola di Levanzo

Während der Seminarwoche fahren wir für vier Tage auf die Insel um die bis dahin gemachte Arbeit zu prüfen. Anschliessend besuchen wir die Stadt Palermo und eine der Tempelanlagen von Selinunte oder Segesta.

Vorlesung
13
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Konstruktion V

23.09.13    I    
Tektonische Ordnungsversuche
30.09.13    II
Taxonometrie der Tragwerke
07.10.13    III     
Technik, Gestalt und Serie
14.10.13    IV     
Technik und Systeme
28.10.13    V     
Unvorhersehbarkeit und Bricolage
04.11.13    VI     
Technik, Experiment und Synergie
11.11.13    VII    
Technik als Struktur
18.11.13    VIII     
Baustelle System (ein Beispiel 2013)

FS

Entwurf
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FS
Die Fassade

Frei von allen Ritualen, welche spezifische Lebensvorstellungen und Religionen prägen, steht in allen Kulturen im Zentrum die Frage nach der menschlichen Existenz. Und die Menschen schufen sich, um miteinander zu kommunizieren und ihr Lebensgefühl ausdrücken zu können, Sprachen. Und diese Sprachen beruhen, damit sie verständlich sind, auf Konventionen. Und jede der vielen Vergangenheiten, seien es alte oder junge, schuf mit diesen Sprachen auf je eigene Weise ein Abbild vom Verhältnis zum Leben.

Viele dieser Sprachen sind alt. Aufgrund gewisser Ereignisse in der jungen Vergangenheit haben wir wesentliche sprachliche Mittel verloren. Um in der Gegenwart und in der Zukunft unsere Position zum Leben und den sinnlichen Reichtum des Lebens ausdrücken zu können, müssen wir diese verlorenen sprachlichen Mittel wieder zurückgewinnen. Und wir müssen eine Position einnehmen zur Frage, ob wir uns einzeln oder in einer Gemeinschaft begreifen.

Seminarreise
13
FS
Museen in Madrid

Grundvoraussetzung für unsere Urteilskraft gegenüber der sichtbaren Welt ist ein geschultes Auge.
Erich Brändle, Maler und ehemaliger Lehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich, führt uns vor ausgewählten Bildern durch die Geschichte der Malerei vom 14. Jh. bis zur Gegenwart. Den Bildbetrachtungen und der Diskussion um die Veränderung der Malerei im Laufe der Zeit sind die kunst-geschichtlichen Grundbegriffe von Heinrich Wölfflin als Gerüst zugrunde gelegt: das Lineare und Malerische, Fläche und Tiefe, Geschlossene Form und offene Form, Vielheit und Einheit, Klarheit und Unklarheit.

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Entwurf
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HS
Das Hotel und die Stadt

Welchen Beitrag können Hotels zum städtischen Leben leisten? Kann die öffentliche Innenraumfigur eines Hotels neu als Erweiterung des urbanen Raumes gedacht werden?

Das städtische Hotel und sein Verhältnis zum öffentlichen Raum ist das Thema unseres Entwurfssemesters. Die ideelle Grundlage bildet dabei die stadträumliche Vorstellung des berühmten Romplanes von Giambattista Nolli von 1748. Sie bildet den Ausgangspnkt für ein Entwurfssemester, bei dem wir das Hotel nicht als Objekt im Sinne der Moderne begreifen, sondern als eine räumliche Gestalt, die in die Stadt eingewoben ist.

Seminarreise
12
HS
Terra di Lavoro

Architektur des Aufbruchs im Mezzogiorno.

In der wirtschaftlichen Euphorie der sechziger Jahre lassen vorwiegend lomardische Unternehmen im napolitanischen Hinterland, der „Terra di Lavoro“, Fabrikanlagen errichten, mit dem Ziel, die Industrialisierung des Mezzogiorno nachzuholen.
Diese Aufbruchstimmung findet Niederschlag in einer Industriearchitektur, die ihren Ausdruck in der Poesie von Bausystemen aus vorfabrizierter Beton-elementen sucht.

In der Zusammmenarbeit von Architekten und ingenieuren entstehen Gesamt-kunstwerke, im Spannungsfeld zwischen dem Anspruch industrieller Serienfertigung und der Handwerklichkeit ihrer individuellen Umsetzung. Luigi Moretti, Riccardo Morandi, Silvano Zorzi und Angelo Mangiarotti zählen dabei zu den bedeutensten Protagonisten.

Vorlesung
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Vorlesung

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Entwurf
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Die Liebe zur Landschaft

Was bedeuten Bebauungsstrukturen für das Leben? Bilden sie eine Existenz ab? Sprechen sie von unserem Verständnis von Gemeinschaft? Diesen Fragestellungen werden wir im Semester gemeinsam nachgehen.

Wir werden unterschiedliche Beispiele von Bebauungsstrukturen aus der Geschichte diskutieren. In einem mehrteiligen Vortrag wird die Grammatik der Architektursprache besprochen. Und jede Studentin und jeder Student verfasst ein konkretes Projekt zu einer überschaubaren städtebaulichen Intervention.

Seminarreise
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FS
Villen und Landschaft

In der Renaissance wird die Villa zum Mittelpunkt einer neuen Landschafts-vorstellung.
Der Maler Franz Wanner, ein profunder Kenner der italienischen Architektur, Malerei und Bildhauerei, wird uns auf einer Reise begleiten, deren ideeller Ausgangspunkt die antike Terrassenanlage des Tempels der Fortuna Primigenia in Palestrina bildet.

Vorlesung
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Entwurf
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Stadt und Wohnung

Haben wir eine Vorstellung vom Leben. Wie äussert sich diese in einem Entwurf für ein städtisches Wohnhaus? Wie äussert sich diese Vorstellung im öffentlichen Raum, im Ausdruck des Gebäudes, im Raumplan der Wohnung und in ihrer Erscheinung?

Die Aufgabe besteht darin, entlang einer bestehenden Strasse in Zürich ein städtisches Wohnhaus zu entwerfen und eine Wohnung genau auszuarbeiten.

Seminarreise
11
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Palermo

Der Maler Franz Wanner ist ein Kenner der italienischen Malerei und Architektur.

Er wird uns in fünf Tagen die Stadt Palermo und Ihr Umland zeigen. Die Anreise erfolgt mit mit dem Zug und mit dem Schiff, die Rückreise mit dem Flugzeug.

Vorlesung
11
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FS

Entwurf
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FS
Gestalt & Ausdruck

Wir stellen fest: Die Gegenwart schafft es heute häufig nicht, ihren Gebäuden einen adäquaten Ausdruck zu geben. Wir stellen fest: Wichtige Grundelemente der Baukunst, um einem Gebäude Gestalt und Ausdruck zu geben, sind verloren gegangen. Und es gibt, aus welchen Gründen auch immer, keine Auseinandersetzung mit diesem Verlust.

Wir fragen uns: Existiert kein Verlangen und keine Notwendigkeit diese Grundelemente der Baukunst für die Zukunft zurückzugewinnen?

Seminarreise
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FS
Paestum

In der Woche, in der die Seminarreise stattfindet, reisen wir nach Paestum. Dort werden wir während einer Woche miteinander an dieser Semesteraufgabe arbeiten.

Das Hotel ist unmittelbar am Meer gelegen. Neben Unterkunft und Essen haben wir auch einen Raum um zu Arbeiten.

Vorlesung
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10

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Entwurf
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Mailand

Unser Interesse gilt der Stadt Mailand, dem Entstehungsort von Aldo Rossis Traktat. Hier haben die Prozesse der Urbanisierung die geschlossene Stadt seit dem 2. Weltkrieg zunehmend aufgelöst. Gleichzeitig wurde die Verdichtung der Kernstadt des 19. Jahrhunderts zur vorrangigen Aufgabe für die Mailänder Architekten der Nachkriegszeit.
Das Thema des Semesters ist die Suche nach Strategien für die Zukunft:
Wie kann man im 21.Jahrhundert mit komplexen, heterogenen und polyphonen Situationen umgehen, ohne den Bestand aufzugeben?

 

Seminarreise
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Mittelengland

Auf den Spuren von Baillie Scott (1865-1945) und Sir Owen Williams (1890-1969) werden wir mit dem Bus durch Mittelengland reisen.

Kleine Spaziergänge in den Midlands und die Besichtigung einzelner Bauten von James Stirling, Allison und Peter Smithson bis hin zu Caruso St. John runden das Programm ab.

Vorlesung
10
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FS

Entwurf
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Die Liebe zur Stadt

Das Stadtgebiet von Zürich ist geprägt durch unterschiedliche Bebauungsstrukturen und die Brüche, welche daraus entstehen. Unsere gegenwärtigen wie zukünftigen Bauaufgaben werden zum grossen Teil das Thema des Weiterbauen dieser bestehenden Bebauungsstrukturen zum Inhalt haben.

Hier setzt das Thema des Semesters mit einer Fragestellung zur Bau- und Zonen-ordnung von Zürich an.

Seminarreise
10
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Luxor

Wir reisen gemeinsam nach Luxor am Oberlauf des Nils.

In der Umgebung von Luxor besuchen wir zu Fuss die Altertümer mit Schwerpunkt der Malerei in den Gräbern im Tal der Könige.

Vorlesung
10
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09

HS

Entwurf
09
HS
Villa Imperiale

Die Anlage der Villa Imperiale (1530-1536) in Pesaro wurde im Auftrag von Eleonora Gonzaga für ihren Mann Francesco Maria della Rovere erbaut. Sie wird von zwei Gebäudekomplexen gebildet.

Ausgehend von der um 1452 erbauten Sforza-Villa schafft, ungefähr 100 Jahre später, Girolamo Genga mit dem Erweiterungsbau und den Gärten eine neue Gesamtanlage, die in engem Zusammenhang mit dem Landschafts-raum steht.
Die Entwurfsaufgabe hat zum Thema, diese Anlage um einen Trakt mit Gästezimmern, Schwimmbad und einem Garten zu erweitern.

Seminarreise
09
HS
Villa Imperiale

In der Seminarwoche fahren wir nach Pesaro um dort gemeinsam zu arbeiten. 

Vorlesung
09
HS
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FS

Entwurf
09
FS
Palazzo Porto-Breganze

Gegenwärtig gibt es zwei wichtige Fragestellungen in der Architektur; das Weiterbauen in bestehenden Kontexten und die Suche nach dem Ausdruck der Gebäude. Um diese zu besprechen, ist die Aufgabe in einem anspruchsvollen Kontext gestellt.

Der Palazzo Porto an der Piazza del Castello in Vicenza soll weitergebaut werden. Die integrierte Disziplin Schwerpunktarbeit ist für alle Studierenden Teil des Semesters.

Seminarreise
09
FS
Palazzo Porto-Breganze

In der Seminarwoche fahren wir nach Vicenza, wo wir im Palazzo Barbaran einen Raum zum Arbeiten haben werden. Auf Ausflügen in die Umgebung von Vicenza setzen wir uns mit den Villenbauten von Andrea Paladio auseinander. 

Vorlesung
09
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08

HS

Entwurf
08
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GRIMSEL

Die technische und kulturelle Aneignung der Alpen ist das Thema dieses Semesters. Am Grimsel erreicht diese Aneignung durch einen Vielzahl von Überlagerungen eine seltene Dichte.

An der Bahnumsteigestation gilt es ein Aussichtsrestaurant zu entwerfen, dessen Panorama einen der faszinierendsten Blicke in die wilde Gletscherwelt der Finsteraarhorn und Lauteraar- Schreck-hornketten freigibt, einer alpinen Landschaft, die seit kurzem als Erweiterung das Unesco Weltnaturerbes Aletsch-gletscher aufgenommen wurde.

Seminarreise
08
HS
Südengland

Von London aus führt uns die Reise mit dem Bus durch wunderschöne Landschaftzüge in den Süden des Landes.

Unser Augenmerk richtet sich einerseits auf die Englischen Gärten des 17. bis 20. Jahrhunderts und andererseits auf die Landvillen des Arts & Crafts Movement des 19. und 20. Jahrhunderts - Gärten von William Kent, „Capability“ Brown, Gertrude Jekyll etc. - Landvillen von Philip Webb und Sir Edwin Lutyens und Interiors von William Morris.

Vorlesung
08
HS
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FS

Entwurf
08
FS
Zürich

In Architektur und Kunst gibt es für eine Generation nicht beliebig viele grundsätzliche Fragestellungen. In der Architekur und im Städtebau ist heute eine der wichtigsten Fragestellungen jene nach dem Weiterbauen in bestehenden Bebauungsstrukturen.
Der Ort für eine Untersuchung dieser Fragestellung ist das Stadtgebiet von Zürich. Dieses ist charakterisiert durch unterschiedliche Bebauungweisen, welche sich als Brüche im Stadtkörper zeigen. In diesem Kontext soll ein städtisches Wohnhaus entworfen werden, das den Stadtraum in seiner Urbanität stärkt.
Wir werden gemeinsam Zürich anschauen und beabsichtigen, zur Vertiefung des Themas, auf zwei kurzen Reisen Paris und Mailand zu besuchen.

Seminarreise
08
FS
Veneto

Die Seminarreise im Frühling führt von Zürich aus über die Alpen ins Veneto. Entlang der Brenta liegen, in eine wunderbare Kulturlandschaft eingebettet, die Villen von Andrea Palladio. Als Mittelpunkt herrschaftlicher Landgüter vereinten sie Nützlichkeit und Schönheit.

Die ungeheuren Wirkung dieser Villen und ihre enorme Präsenz in der Landschaft interessiert uns gleichermassen wie die Vielfalt des architektonischen Ausdrucks und die Massverhältnisse.

Vorlesung
08
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07

HS

Entwurf
07
HS
Giannutri

Eine wunderschöne Situation, die kleine Insel Giannutri, im Tyrrhenischen Meer gelegen, ist der Ausgangspunkt dieses Semesters. Stadtstrukturen können in ihrer Morphologie präzise besprochen werden. Wir stellen uns die Frage, ob in der Landschaft eine ebenso präzise Sprachlichkeit gefunden werden kann.
An diesem Ort soll ein kleines Bauwerk entworfen werden, welches sich in seiner Wirksamkeit in Beziehung zum gesamten Landschaftsraum setzt.

Seminarreise
07
HS
Giannutri

Während der Seminarwoche besuchen wir die Insel Giannutri. Im Anschluss findet eine Besichtigung der Marmorbrüche in Carrara statt.

Vorlesung
07
HS
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FS

Entwurf
07
FS
Stadtwohnungen

Ein wunderschöner Ort mitten in der Stadt Zürich wird zur Diskussion gestellt. Die Winkelwiese erfuhr bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts mehrere tiefgreifende Veränderungen.

Im Rahmen des in den 1880er-Jahren vom Architekten Heinrich Ernst vorgelegten Projekts „Rämistrassequartier“ sollte das ganze Areal, das Gegenstand dieser Betrachtung war, von einer Zeile der damals modernsten Bauten eingefasst, fast zur Gänze planiert und sozusagen als Plateau auf die Dachhöhe der neuen Häuser gehoben werden.

Seminarreise
07
FS
Paestum

Soll unser Lebensraum in Zukunft nicht gänzlich von der Beliebigkeit oder der Propaganda der Form dominiert werden, muss neben einem politischen Engagement auch das Wissen von der Wirkungsweise der Formen in der architektonischen Sprache ins kollektive Bewusstsein zurückfinden. Darum führt unsere Reise zu einem der Ausgangspunkte der abendländischen Baukunst, zum dorischen Tempel in Paestum.
Ein Vortrag von Peter Märkli behandelt Gebäudefiguren und Gestalt ebenso wie die Wirkungsweise architektonischer Grund-formen. Zur Veranschaulichung besuchen wir anschliessend das Kolosseum, das Pantheon und Santa Maria in Cosmedin in Rom und die Domanlage in Parma mit dem Baptisterium.

Vorlesung
07
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06

HS

Entwurf
06
HS
Kongresshaus

Dem Ort für ein neues Kongresshaus in Zürich kommt herausragende Bedeutung zu. Die jetzige Lage des Kongresshauses als Einheit mit der alten Tonhalle genutzt, ist durch den General Guisan Quai vom See abgetrennt.

Die Seefront, entstanden mit der Aufschüttung und Befestigung des Ufers in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, richtete die Stadt an der Limmat zunehmend auf die Wasserfläche und das dahinterliegende Panorama aus. Opernhaus, Tonhalle und die prunkvollen Wohn- und Geschäftsbauten der späten Gründerjahre bestimmen das Erscheinungsbild dieser Boulvards und wenige Ergänzungen, unter anderem das Kongresshaus von Häfeli-Moser-Steiger zur Landesausstellung 1939, ergänzen dieses immer stärker fixierte Stadtpanorama.

Seminarreise
06
HS
Piemont

Von den Alpen aus führt uns die Reise durch das Aosta Tal ins Piemont bis nach Turin. Der Weg ist wichtiger Bestandteil unserer Reise.

Er führt uns durch verschiedene Landschaften, unterschiedliche Traditionen und Zeitabschnitte und zeigt eine Vielfältigkeit unseres architektonischen Erbes. Unsere Ziele sind Bauwerke der italienischen Moderne in den Bergen bis zurück zu den spätbarocken Bauten in Turin.

Vorlesung
06
HS
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Entwurf
06
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Venedig

Der abendländische Kulturraum ist alt. Die klassische Moderne als Epoche Vergangenheit. Nur noch eine von vielen Vergangenheiten. Um die Zukunft zu denken, müssen wir die ‘Grammatik’ der Architektur kennen. Wir müssen die architektonischen Elemente, welche die junge Vergangenheit aus einem Zeitgefühl heraus abgelehnt hatte, für uns zurückgewinnen.
Ein Juwel von Ort, das Peggy Guggenheim Museum in Venedig, wird als Planungsort zur Diskussion gestellt. Auf dem bestehenden Sockelfragment soll ein Wohngebäude entworfen werden. In dieser einmaligen städtebaulichen Lage am Canal Grande und in der Nachbarschaft prächtiger Gebäude wird die Frage unserer gegenwärtigen Sprachlichkeit verschärft gestellt.
 
Gastkritiker: Peter Fischli, Adolf Krischanitz

Seminarreise
06
FS
London

Grundvoraussetzung für unsere Urteilskraft gegenüber der sichtbaren Welt ist ein geschultes Auge.

Erich Brändle, Maler und ehemaliger Lehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich, führt uns vor ausgewählten Bildern durch die Geschichte der Malerei vom 13. Jh. bis zur Gegenwart. Den Bildbetrachtungen und der Disskussion um die Veränderung der Malerei im Laufe der Zeit sind die kunstgeschichtlichen Grundbegriffe von Heinrich Wölfflin als Gerüst zugrunde gelegt: das Lineare und Malerische, Fläche und Tiefe, Geschlossene Form und Offene Form, Vielheit und Einheit, Klarheit und Unklarheit.

Vorlesung
06
FS
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05

HS

Entwurf
05
HS
Hammam

Sie entwerfen einen Hammam an einem von Ihnen gewählten Ort in der Stadt Zürich. Das vorgegebene Raumprogramm des Hammam kann aufgrund städtebaulicher Überlegungen zum Ort mit anderen Nutzungen erweitert werden.

Zentrale Fragen der Entwurfsarbeit sind die Auseinandersetzung mit dem Ort, die Übertragung dieser Kultur in unseren Kulturraum und die Suche nach einem relevanten architektonischen Ausdruck.

Seminarreise
05
HS
Saintonge

Wir fahren mit drei Kleinbussen in das ländliche Gebiet Saintonge nahe des Atlantiks. In der Gegend um Cognac stehen eine grosse Anzahl kleiner, «expressiver» Kirchen aus der Zeit nach der Jahrtausendwende.

Die relativ unbekannten Bauwerke sind fast ausschliesslich nur von aussen und von ihrer Situation her interessant, nämlich im Dorf, am Rande des Dorfes oder freistehend. Wir werden die Kirchen um Cognac an drei Tagen besichtigen. Unser Interesse an diesen Kirchen liegt in ihrer unmittelbaren Wirkung beruhend auf Volumetrie, Körperhaftigkeit und Stellung.

Vorlesung
05
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Entwurf
05
FS
Konkordiastrasse

Auf dem Grundstück an der Konkordiastrasse in Zürich, zwischen Haus Nr. 9 und Nr. 23 unterhalb vom Römerhof, stehen zwei neu renovierte, denkmalgeschützte Gebäude. In der Stadtentwicklung sind sie Fragment.

Wir stellen die Frage: würde diese Unterschutzstellung aufgehoben, welche städtebaulichen Möglichkeiten würden auf diesem Grundstück entstehen?
 

Seminarreise
05
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Paestum

Das Thema der Reise handelt von den Grundformen in der Architektur im abendländischen Kulturraum. Um mit Adam und Eva zu beginnen, besuchen wir die Tempelanlagen in Paestum. Der archaisch, griechische Tempelbau prägte die abendländische Baukultur bis in die Gegenwart.

Ein Vortrag von Peter Märkli soll diese Behauptung nachzeichnen. Zur Veranschaulichung besuchen wir anschliessend die beiden Basiliken aus dem 8.-12. Jahrhundert in Tuscania und die Domanlage in Parma mit dem Baptisterium aus dem 12.-13. Jahrhundert.
In Paestum übernachten wir in einem kleinen Hotel mit Halbpension am Meer. Je eine Nacht sind wir in Tuscania und in Parma.

Vorlesung
05
FS
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04

HS

Entwurf
04
HS
Kaserne Basel

Kasernen, fast ausschliesslich bauliche Manifestationen des jungen Bundesstaates in der Stadt des 19. Jahrhunderts,
wiedersetzten sich urbanen Umnutzungs-ansprüchen oft bis in die jüngste Gegenwart. Als Orte der staatlichen Sicherheitsapparate stellen sie aber zugleich durch ihre schiere Größe letzte innerstädtische Landreserven dar.

Die lang andauernden Auseinander-setzungen, mit einer Unzahl von erlittenen Planungsfrustrationen, sind Zeuge der vielfach überlagerten, sich oft paralysierenden Interessen in der Auseinandersetzung um diesen Teil des urbanen Erbe. Zwei denkmalpflegerische Fragestellungen verschärfen darüber hinaus den entwerferischen Umgang mit diesen Bauten.

Seminarreise
04
HS
Moskau

Mel’nikov, Schuchov und die russische Architektur zwischen Tradition und Moderne.

Vorlesung
04
HS
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FS

Entwurf
04
FS
Flumersberg

Die Aufgabe des Sommersemesters hat nicht mehr die Stadt als Ort, sondern eine weite Berglandschaft. Dabei geht es um die Erfassung des räumlichen Aufbaus, der Morphologie dieser Landschaft, um darin an einem spezifischen Ort ein kleines Restaurant mit Terrasse zu situieren.

Folgende Fragen stellen sich hier besonders: Wie wird das Gebäude und die Terrasse in die Topographie eingeführt? Wie schliessen sie ans Gelände an?

Seminarreise
04
FS
Paris

Wir fahren am Samstag morgen um 6:37 Uhr von Zürich Hauptbahnhof ab und werden um 13.10 in Paris sein.
Die folgenden Tage werden wir uns in den oben erwähnten Museen aufhalten und uns intensiv mit Malerei des Mittelalter bis hin zur Gegenwartskunst auseinandersetzen.

Die Grundlage der Betrachtungen der Malerei bilden die fünf kunstgeschichtlichen Grundbegriffe von Heinrich Wölflin: das Lineare und Malerische, Fläche und Tiefe, Geschlossene Form und offene Form, Vielheit und Einheit, Klarheit und Unklarheit.

Erich Brändle, Künstler und ehemaliger Lehrer der Kunstgewerbeschule Zürich, wird uns begleiten und durch die Museen führen.
Am Donnerstag Morgen besichtigen wir das ‚Maison de Verre‘ von Pierre Chareau.

Vorlesung
04
FS
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03

HS

Entwurf
03
HS
Hochhaus

Die Bebauungsstruktur von Zürich zeigt ein typisches Bild einer gewachsenen Stadt. Um ein relativ kleines Altstadtgebiet erweiterte sich die Stadt in unterschiedlichen Bebauungsweisen.
Diese umschliessen auch ehemals vor der Stadt gelegene Industriegebiete. Grosse Verkehrsadern mit spezifischen Geometrien führen durch oder in die Stadt.
Das Arbeiten in solchen Stadtstrukturen bedeutet, dass mit einem grösseren Neubau entweder eine Struktur erweitert werden kann oder der Neubau zwischen unterschiedlichen Bebauungsstrukturen vermittelt. Im zweiten Fall muss über die Setzung am Ort und die Abklärung der Gebäudegrösse und ihrer volumetrischen Ausformung der Bezug zur Umgebung erarbeitet werden.

Seminarreise
03
HS
Saintonge

Wir fahren mit drei Kleinbussen in das ländliche Gebiet Saintonge nahe des Atlantiks. In dieser Gegend um Cognac stehen eine grosse Anzahl kleiner, «expressiver» Kirchen aus der Zeit nach der Jahrtausendwende.

Die relativ unbekannten Bauwerke sind fast ausschliesslich nur von aussen und von ihrer Situation her interessant, nämlich im Dorf, am Rande des Dorfes oder freistehend. Wir werden die Kirchen um Cognac an drei Tagen besichtigen. Unser Interesse an diesen Kirchen liegt in ihrer unmittelbaren Wirkung beruhend auf Volumetrie, Körperhaftigkeit und Stellung.

Vorlesung
03
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Entwurf
03
FS
Kirgistan

Der klassische Gebäudetyp für Botschaften ist die repräsentative Residenzvilla. Für dieses Semester haben wir uns dafür entschieden, einen anderen Typ Botschaft untersuchen zu lassen.

Neben der politischen Vertretung soll die neue Botschaft auch die Funktion einer Drehscheibe von Informationen, Kontakten und Ereignissen übernehmen können, welche Bereiche der Kultur und der Wirtschaft miteinschliessen müsste und dort auch Partnerschaften mit privaten und halböffentlichen Institutionen eingehen würde.

Seminarreise
03
FS
Milano

Wohngebäude von Franco Albini,

Asnago e Vender,

BBPR,

Luigi Caccia Dominioni,

Giuseppe de Finetti,

Ignazio Gardella,

Angelo Mangiarotti,

Luigi Moretti,

Giovanni Muzio,

Gio Ponti,

Giuseppe Terragni.

Vorlesung
03
FS
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02

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Entwurf
02
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Schaffhauserplatz

Der Schaffhauser Platz in Zürich wird umgestaltet. Er dient uns als exemplarisches Beispiel für die Aufstockung städtischer Häuser, was hier, aufgrund der topografisch günstigen Lage, besonders reizvoll erscheint: Von einer Wohnung über den jetzigen Dächern wird man Stadt, See und Alpen im Blick haben.

Die individuelle Wahl eines Hauses erfolgt aufgrund seiner städtebaulichen Relevanz. Hintergrund bildet die Überlegung, eine sinnvolle Verdichtung der Stadt nicht in der Bebauung noch freier Flächen zu suchen, sondern im Aufheben der bestehenden Traufkanten und dem Erhöhen vorhandener Gebäude.

Seminarreise
02
HS
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Es findet keine Seminarreise statt.

Vorlesung
02
HS
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